Psychologiestudentin Helin hat sich in dieser Woche mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Macit Karaahmetoğlu getroffen, um auf die fehlende Finanzierung der Weiterbildung für Psychotherapeut*innen aufmerksam zu machen. Das Thema brennt vielen unter den Nägeln – nicht nur Studierenden, sondern auch Patient:innen, die auf psychotherapeutische Unterstützung angewiesen sind.
Im Gespräch schilderte Helin eindrücklich, wie schwierig die aktuelle Situation ist: Die hohen Ausbildungskosten müssen häufig privat getragen werden, was für viele kaum zu stemmen ist. Die Folge: Der Zugang zum Beruf bleibt erschwert und die psychotherapeutische Versorgung in Deutschland leidet.
Macit Karaahmetoğlu zeigte für diese Sorgen großes Verständnis und nahm das Anliegen sehr ernst. Er bot an, den Kontakt zur gesundheitspolitischen Sprecherin der SPD herzustellen, um das Thema auf politischer Ebene weiter voranzubringen. Damit ist ein Schritt getan, um die strukturellen Probleme stärker in den Blick der Gesundheitspolitik zu rücken.
Helin möchte sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass sich die Ausbildungsbedingungen für angehende Psychotherapeutinnen verbessern – damit gute psychotherapeutische Versorgung nicht am Geld scheitert, weder für Studierende noch für Patientinnen.