Dr. Katharina van Stein
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Lehre und Forschung Medizinische Psychologie
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Dr. Katharina van Stein
(Frau/sie | Ms/her)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Medizinische Psychologie
Biografie
Katharina van Stein absolvierte ihren Bachelor in Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum und ihren Master mit Schwerpunkt kognitive Psychologie und Neuropsychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Währenddessen hatte sie Studien- und Forschungsaufenthalte an der Flinder’s University (Adelaide, Australien) und University of Kent (Canterbury, Großbritannien). Sie arbeitete am Universitätsklinikum Jena, dann am Uniklinikum Heidelberg und SFB1158 Chronic Pain und promovierte parallel an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
Neben der wissenschaftlichen Laufbahn absolvierte sie die Grundausbildung Systemische Beratung und Therapie und eine Ausbildung zur Sexualtherapeutin am Helm-Stierlin Institut Heidelberg. Seit 2023 arbeitet sie in eigener Praxis.
Seit 2024 arbeitet Katharina van Stein als Post-Doc an der HMU Erfurt zu psychischen Faktoren bei Endometriose sowie im Feld der Behandlungserwartungen.
Lehrtätigkeiten
Seit 2020 ist Katharina van Stein in der akademischen Lehre tätig. Sie hat verschiedene Seminare und empirische Kurse an der Universität Heidelberg, der Hochschule Fresenius Heidelberg, und der HMU Erfurt zu folgenden Themen konzipiert und durchgeführt: Sexualmedizin, Methoden & Statistik, Psychosomatik, Stress & Psychoneuroendokrinologie, Gynäkologische Psychologie und Schlaf.
Sie betreut seit 2021 Abschlussarbeiten im Bereich Psychologie, Biologie und Kognitionswissenschaft.
Forschungsschwerpunkte
Einer der Forschungsschwerpunkte von Katharina van Stein ist die soziale Psychoneuroendokrinologie. Sie untersucht, inwiefern Stress, soziale Interaktionen und Schmerz miteinander interagieren. Dabei legt sie einen besonderen Fokus auf partnerschaftliche Zufriedenheit und sexuelle Gesundheit. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt sind psychobiologische Prädiktoren bei Behandlungserwartungen.
Sie hat Erfahrungen mit quer- und längsschnittlichen Studiendesigns, auch ecological momentary assessments. Neben Selbstauskünften arbeitet sie mit Hormondaten (Oxytocin, Cortisol und Geschlechtshormone).
Sie ist Mitglied in der deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP), Deutschen Gesellschaft für Verhaltensmedizin (DGVM) und beim Netzwerk Endometriose, Sexualität und Partnerschaft.
Publikationen und Prä-Registrierungen