Prof. Dr. med. Thomas Steiner
Rektor der HMU Erfurt
Professur für klinische Medizin in der Vorklinik/ Urologie
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Prof. Dr. med. Thomas Steiner
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Rektor der HMU Erfurt | Professur für klinische Medizin in der Vorklinik/ Urologie
Beruflicher Werdegang
Professor Steiner studierte Humanmedizin von 1986 bis 1992 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Nach Absolvierung der AiP Zeit in der Klinik für Urologie des Katholischen Krankenhauses „St. Johann Nepomuk“ in Erfurt schloss sich die weitere Facharztausbildung zum Facharzt für Urologie am Katholischen Krankenhaus „St. Johann Nepomuk“ in Erfurt sowie der Klinik und Poliklinik für Urologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena an. Nach Ablegen der Facharztprüfung im Jahr 2000 war er als Facharzt und ab 2003 Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Urologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena tätig. Bereits seit 1998 fungierte er als Investigator und seit 2008 Principle Investigator in klinischen Studien Phase II und III. 2006 schloss er erfolgreich die Zusatzweiterbildung Spezielle Urologische Chirurgie sowie 2007 die Zusatzweiterbildung Medikamentöse Tumortherapie ab. In der Zeit von 2003 bis 2010 war er verantwortlicher Arzt für das Nierentransplantationsprogramm des Universitätsklinikums Jena, 2009 bis 2010 leitete er das Nierentransplanationszentrum und übernahm die kommissarische Leitung des Interdisziplinären Transplantationszentrums am Universitätsklinikum Jena.
2010 wechselte Prof. Steiner als Chefarzt der Klinik für Urologie an das Helios Klinikum in Erfurt und übernahm die Leitung des DKG-zertifizierten Prostatakarzinom- und ab 2018 des Uroonkologischen Zentrums am Klinikum. Seit 2013 ist er Leiter der Helios Fachgruppe Urologie. 2018 übernahm Prof. Steiner die Funktion des stellvertretenden ärztlichen Direktors am Helios Klinikum Erfurt, 2019 bis 2023 des ärtlichen Direktors.
Prof. Steiner ist Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Fachgesellschaften, Vorsitzender der Vereinigung der Mitteldeutschen Urologen, Ausschussmitglied der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft der leitenden Krankenhausärzte in der Urologie sowie stellvertretender Vorsitzender der Teamakademie der DGU und in dieser Funktion verantowortlich für die Organisation der Fortbildung medizinischen Assistenzpersonals in der Urologie.
Wissenschaftlicher Werdegang
1992 schloss Prof. Steiner das Promotionsverfahren zum Dr. med. ab und verteidigte 2004 erfolgreich seine Habilitationsschrift zum Thema Das metastasierte Nierenzellkarzinom: Spontanverlauf – Immuntherapiekonzept – neue immunologische Grundlagen – mögliche therapeutische Konsequenzen. Im Rahmen dieses Verfahrens wurde ihm die Venia legendi für das Fach Urologie verliehen, es erfolgte die Ernennung zum Privatdozenten.
Sein wissenschaftliches Interesse liegt bis heute auf dem Gebiet der Uroonkologie mit Schwerpunkt medikamentöse Tumortherapie, operative Uroonkologie und robotische Chirurgie.
2011 wurde ihm der Titel eines außerplanmäßigen Professors der Universität Jena verliehen.
Zum 01.04.2023 erfolgte die Berufung zum Universitätsprofessor an der Health and Medical University (HMU) Erfurt, Prof. Steiner wurde zum Gründungsrektor der HMU Erfurt ernannt und 2025 zum Rektor der HMU gewählt.
Lehrtätigkeit
Seit 1995 ist Prof. Steiner in studentische Lehrtätigkeit im Fachgebiet Urologie eingebunden, bis zum Jahr 2025 hat Prof. Steiner am Universitätsklinikum Jena in diesem Rahmen Vorlesungen und Seminare angeboten.
An der HMU liegt der Schwerpunkt der Lehrtätigkeit bisher auf vorklinischen Themen, ab Sommersemester 2026 bietet Prof. Steiner das klinische Curriculum für das Fachgebiet Urologie an.